Zychlinski zu Tempo 30 auf Kreisstraßen

„Auch nach Ende der Sanierung der A7 Tempolimit beibehalten"

Wedemark. Bürgermeister Helge Zychlinski begrüßt den Großversuch, Tempo 30 auf Kreisstraßen in besonders verkehrsbelasteten Ortsdurchfahrten anzuordnen, wie er am Freitag vergangener Woche auf der Tagung der Bürgermeister der Umlandkommunen von Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz vorgestellt wurde. Gerade auch in der Wedemark seien andere Verkehrsteilnehmer sowie Anwohnerinnen und Anwohner durch Auto-Pendelverkehre massiv gestört, behindert und gefährdet. „Das Vorhaben erscheint mir als ein gutes Instrument, die Sicherheit in unseren Gemeindeteilen zu erhöhen“, bewertet Helge Zychlinski das Vorhaben. Die Wedemark werde sich natürlich mit Vorschlägen am Projekt beteiligen. „Mir fallen spontan einige brisante Stellen in unserer Gemeinde ein.“ Dennoch solle keine vorschnelle Entscheidung fallen, die Straßen würden sorgfältig ausgewählt und rechtzeitig der Regionsverwaltung gemeldet werden. Man könne im Endeffekt sicherlich nicht alle Hoffnungen befriedigen, da in den 20 Umlandkommunen nur maximal 40 Straßen am Versuchsprogramm teilnehmen können. „Ich würde mir wünschen, dass so ein Tempolimit, da wo es sinnvoll ist, auch auf Landstraßen gelten würde“, ergänzt der Bürgermeister. Die Gemeinde Wedemark habe gemeinsam mit der Landesstraßenbaubehörde für die Dauer der Sanierungsarbeiten auf der BAB 7 erwirkt, dass in den Ortsdurchfahrten an der offiziellen Umleitungsstrecke eine nächtliche Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h gilt. Das könne gerne auch nach Ende der Sanierungsarbeiten auf der Autobahn beibehalten werden.