6:4-Auswärtserfolg bei Sparta

SCW gewinnt Torfestival – Kalkühler überragt

(tp) Im Kellerduell der Kreisliga hat der SC Wedemark nochmal ein dickes Ausrufezeichen an die Konkurrenz gesendet. Der 6:4-Auswärtserfolg bei Sparta Langenhagen bedeutete nicht nur einen versöhnlichen Abschluss der englischen Woche, die Bissendorfer hatten unter der Woche mit 0:6 gegen Schloss-Ricklingen verloren, sondern sorgte gleichzeitig auch für die Möglichkeit einen vorsichtigen Blick auf die Nichtabstiegsplätze zu werfen. Trainer Michael Gaus hält einen Klassenverbleib allerdings nicht mehr für „wirklich realistisch“ und führt den fehlenden Druck auf seine Schützlinge auch als einen der Hauptgründe für die positive Entwicklung der letzten Wochen an. Der SCW hat bei acht Punkten Rückstand und zwei Spielen weniger allerdings die Möglichkeit in den nächsten Wochen gegen die Tabellennachbarn aus Mühlenfeld und Engelbostel den Rückstand zumindest zu verkürzen.
Das Spiel selbst glich einer wilden Achterbahnfahrt. Die ersten 30 Minuten verliefen typisch für den Saisonverlauf des SCW, nach zwei Unachtsamkeiten in der Abwehr und einem gegnerischen Konter lag man trotz deutlicher Feldüberlegenheit schnell mit 0:3 zurück. Die Bissendorfer warfen allerdings nicht die Flinte ins Korn, zu deutlich war die eigene Überlegenheit. Trainer Gaus sprach im Nachhinein von „genug Chancen für zehn Spiele“. Henning Kalkühler nutzte drei davon, um innerhalb von fünf Minuten den Spielstand zu egalisieren (38., 39., 44. Minute). Sein lupenreiner Hattrick wurde noch von Michael Drapers 4:3 gekrönt. Nachdem die Blau-Weißen das Spiel innerhalb von sieben Minuten gedreht hatten, ging es mit diesem Spielstand in die Pause.
Nach der Pause sah Gaus sein Team weiter „deutlich überlegen“ agieren. Henning Kalkühler krönte einen perfekten Nachmittag schließlich mit seinem vierten Tor. Per Foulelfmeter sorgte er in der 72. Minute für die vermeintliche Vorentscheidung, ehe es die Spartaner fünf Minuten später noch einmal spannend machten. Fabian Krampe sorgte schließlich in der Nachspielzeit für die endgültige Entscheidung.
Es spielten: Markgraf – Kirchner, Bösche, Zimmermann, Junker (86. Bosse) – Doerr, von-Einem, Cuiko (90. Kummer), Ring – Kalkühler, Draper (83. Krampe).