7:3-Sieg für die Raubkatzen

Panther erkämpfen drei Punkte beim Aufsteiger Bremerhaven

Die erste Auswärtsfahrt für die Panther zum Liganeuling Bremerhaven können die Bissendorf Panther mit einem Sieg über die Whales in der Vereinschronik festhalten. Mit 7 zu 3 Toren gewinnen die Raubkatzen damit die zweite Auswärtspartie der Saison und schieben sich mit saldiert zwei Siegen und einer Niederlage in die vordere Tabellenhälfte der ersten Skaterhockeybundesliga vor. Doch auch wenn das Ergebnis deutlich erscheint, das Trainerduo Tim Lücker und Darian Abstoß können für ihre Mannschaft noch eine Menge an Erkenntnissen mitnehmen. Im ersten Drittel legten die Panther los wie die Feuerwehr. Bereits in der zweiten Spielminute erzielte Jan Dierking auf Vorlage von Sebastian Miller das erste Tor der Partie. Keine 30 Sekunden später lege Florian Surkemper auf Vorlage von Routinier Benjamin Hahnemann nach. In der fünften Spielminute lege dann eben dieser Hahnemann auch noch auf Liam Janotta auf, der in bester Torjägermanier zum 3 zu 0 einnetzte. Nach diesem Auftakt war es zunächst still im mit gut 300 Zuschauern ordentlich gefüllten Skaterpark in Bremerhaven. Die Whales nahmen auch unmittelbar nach Janottas Treffer eine Auszeit um die eigenen Reihen neu zu ordnen. Die Küstenstädter kamen hernach auch besser ins Spiel hatten aber auch weiter kaum eine Chance gegen furios auftrumpfende Panther. In der zwölften Minute erzielte dann Nachwuchstalent Lars Barlsen nach schöner Vorlage von Jan Pries den vierten Treffer der Partie. Keine Minute später sorgte erneut Dierking auf Vorlage von Kapitän Köppl für den nächsten Jubel bei rund 15 mitgereisten Pantherfans. Mit 5 zu 0 ging es also in der Pause und an sich hätten die Panther nur weiter spielen brauchen aber die Whales stellten ihre Spielweise nach dem ersten Drittel komplett um. Zwar gelang den Panthern kurz nach dem Seitenwechsel und mit freundlicher Unterstützung des Bremerhavener Schlussmannes noch das 6 zu 0 aber schon zu diesem frühen Zeitpunkt mussten sich die Mannen aus der Wedemark immer härter werdenden Attacken auf ihre Körper erwehren. Die Whales verlagerten sich auf härtestes Inlineskaterhockey. Das Spiel war geprägt von zahlreichen harten Checks und immer verbissener und phasenweise weit über dem erlaubten Rahmen geführten Zweikämpfen. Spielfluss mochte nicht mehr aufkommen und so folgten im zweiten Drittel keine Treffer. Das letzte Drittel war für die Panther dann ein einziger Spießrutenlauf und die Whales verteilten zahlreiche Gastgeschenke in Form von Blutergüssen und blauen Flecken ohne das die Schiedsrichter eingriffen. -bis zur 48 Minute, als der Bremerhaven Krüer dem Bissendorfer Marvin Freitag von hinten mit dem Schläger voran an den Kopf checkte. Dieser blieb zunächst auf dem Feld liegen während der Bremerhavener mit einer Matchstrafe selbiges verlassen musste. Die anschließende Überzahl nutzten die niedersächsischen Raubkatzen dann zum siebten Tor durch den gefoulten selbst. Da die Schiedsrichter allerdings dem Treiben auf dem Feld zumeist gleichgültig zusahen, nahmen sich die Panther immer mehr zurück um Verletzungen aus dem Weg zu gehen. So kamen die Bremerhavener im letzten Drittel noch zu ihren ersten drei Heimtreffern. Der Sieg für die Panther war dennoch nicht mehr in Gefahr und so konnten die Panther zufrieden aber geschunden den Heimweg antreten. Die Raubkatzen haben nun zwei Wochen Zeit um sich auf ein echtes Schwergewicht im Inlineskaterhockey vorzubereiten: Am Sonntag, den 21. April kommt der Rekordmeister, die Duisburg Ducks zum ewigen Duell in die Wedemark. Die Zuschauer können sich schon jetzt auf ein hochklassiges Spiel in der Wedemarksporthalle freuen.