Bissendorfer geschlagen

SV Esperke ringt SCW nieder

Der SV Esperke konnte sich in dem von Florian Ertel geleiteten, nicht gerade hochklassigen, aber durchaus spannenden Kreisklassenspiel gegen den SC Wedemark mit 3:1 durchsetzen.
Die Esperker ließen keinen Zweifel daran, das Spiel gewinnen zu wollen. Timo Stichnoth verpasste in aussichtsreicher Position das Wedemärker Tor in der 13.Minute aus spitzem Winkel nur um wenige Zentimeter. In der 23. Minute tauchte Yamo Stichnoth alleinstehend vor dem Wedemärker Keeper Marius Mohlfeld auf, der klug den Winkel verkürzte. Der Ball ging knapp über die Querlatte. Vier Minuten später war es dann so weit: nach einem indirekten Freistoß im Strafraum konnte Yamo Stichnoth nach Vorlage vom Timo Stichnoth den Ball zum 1:0 im Tor unterbringen. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, aber die zwingendste Szene sprang für die Esperker heraus, denn nach einer sehenswerten Einzelaktion von Timo Stichnoth und dem geschlagenen Torwart konnten die Wedemärker denn Ball gerade noch von der Linie kratzen.
Kaum aus der Kabine, schlugen die Esperker bereits in der 46. Minute zu. Nach schönem Solo an der rechten Außenlinie spitzelte Yamo Stichnoth den Ball aus 17 Metern zum 2:0 ins Tor. Jetzt gingen die Wedemärker stärker in die Zweikämpfe und machten Druck, um den Anschlusstreffer zu erzielen und das Spiel nicht aus der Hand zu geben. In der 51. Minute wurden die erarbeiteten Angriffsbemühungen belohnt. Per Foulelfmeter erzielte Christian Schneefolgt den Anschlusstreffer zum 2:1. Jetzt entwickelte sich ein spannendes Spiel, denn der SC Wedemark suchte den Ausgleich und der SV Esperke wollte alles klarmachen.
Nach einem sehenswerten Pass von Adrian Szemjonnek wirbelte Yamo Stichnoth in der 57. Minute die gegnerische Abwehr durcheinander und verpasste das Wedemärker Tor aus 10 Metern um Haaresbreite. Im Gegenzug konterten die Wedemärker und der Esperker Keeper Fabian Billerbeck parierte den Schuss von Mario Kummer aus fünf Metern mit einer Glanzparade. Das war Warnschuss für die Esperker genug, um den Druck zu erhöhen. Obwohl die Esperker sich um das ein oder andere Mal mehr Feldvorteile erarbeiteten, blieben die Wedemärker mit ihren Kontern gefährlich. Nach einer Kopfballstafette im Wedemarker Strafraum staubte Yamo Stichnoth in der 89. Minute aus Esperker Sicht zum 3:1 ab.