Bissendorfer Panther fertigen Berlin ab

Markus Köppl erhöhte noch vor der Pause auf 4:1.

Wedemärker Inlinehockeyspieler schossen die Buffalos mit 18:4 aus der Halle

Die Panther schossen am Samstag die Berlin Buffalos mit 18:4 aus der Halle. Zu Beginn zeigten sich die Gäste aus der Hauptstadt noch halbwegs gleichwertig, doch das änderte sich schnell. Nach dem frühen Führungstor durch den frisch verheirateten Florian Surkemper  in der dritten Spielminute konnten die Buffalos schnell ausgleichen, doch die Bissendorfer zeigten in der Folge, wieso sie einer der absoluten Topfavoriten auf den Titel sind. Zuerst gelang Sebastian Miller der erneute Führungstreffer, kurz darauf war der starke Niclas Köhn mit einem Dis-tanzschuss in den Winkel erfolgreich. Noch vor der Pause erhöhte Markus Köppl, der insgesamt auf sieben Scorerpunkte kam, auf 4:1. Fortan konnten die Beobachter ein einseitiges Spiel verfolgen. Bei den Buffalos war Torhüter Felix Gläser meist auf verlorenem Posten, denn seine Vorderleute ließen ihn allzuoft im Stich. So hatten die Bissendorfer leichtes Spiel mit den Hauptstädtern, und es entwickelte sich ein wahres Schützenfest. Dabei war ein Tor schöner als das Andere, so zum Beispiel ein echter Hammer von Patrick Baude direkt unter den Querbalken des Berliner Gehäuses. Das Panther-Tor hütete diesmal Malte Abstoß, der damit seinen ersten Einsatz in diesem Jahr hatte. Im gelangen einige schöne Fanghand-Saves. Im Schlussabschnitt konnten die Raubkatzen noch etwas für das Torverhältnis tun. Dagegen half auch ein Torwartwechsel bei den Büffeln nichts. Die Defensive der Berliner löste sich zum Ende hin fast komplett auf, und so schafften die Panther-Angreifer das Kunststück, drei Tore in 20 Sekunden zu erzielen. Das es so deutlich werden würde, hatte niemand erwartet, und doch zeigten sich die Akteure erleichtert, diese Aufgabe auf diese Art und Weise bestanden zu haben.