Crocodiles Cup – Nick Poeppler holt Bronze

Nick Poeppler (2. v. r.) zeigt stolz seine Urkunde.

Hagen Berning musste sich späterem Finalisten geschlagen geben

Am Wochenende machten sich Nick Poeppler und Hagen Berning vom Mellendorfer TV und Turn Club Bissendorf zum Crocodiles Cup nach Osnabrück auf. Der Crocodiles Cup ist mittlerweile ein über die Grenzen von Niedersachsen hinaus bekanntes Turnier und besitzt den Status eines Sichtungsturnieres und begrüßt über 500 Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet und dem nahen Ausland.
Diese große Bekanntheit des Turniers machte sich auch in den Wettkampflisten deutlich. Hagen Berning konnte dennoch seinen ersten Kampf gegen einen Kämpfer des ausrichtenden Vereins erringen. Danach musste er sich leider gegen den späteren Finalisten geschlagen geben und kam in die Trostrunde um Platz 3. Durch den zuvor kräftezehrenden Kampf reichte die Kraft nicht mehr und Hagen musste sich gegen einen Kämpfer vom JC Godshorn geschlagen geben.
Auch nicht besser schien es bei Nick Poeppler zu laufen. Gleich im ersten Kampf verletzte sich Nick am Ellenbogen, musste den Kampf verloren geben und konnte nur noch in der Trostrunde weitermachen. Hier konnte Nick trotz Verletzung gut mithalten und drei weitere Siege einfahren. Im Kampf um Platz 3 zeigte er dann noch einmal seine Spezialtechnik und sicherte sich stolz die Bronzemedaille. Sicher wäre ohne eine Verletzung auch das Finale drin gewesen, aber sich trotz Verletzung noch den 3. Platz bei so einem Turnier zu sichern, ist eine Spitzenleistung. Damit unterstrich Nick seine guten Leistungen des letzten Jahres, in dem er sich ungeschlagen durch die Bezirks-, Landes- und Norddeutsche-Meisterschaft kämpfte. Nick wurde daher in den Landeskader aufgenommen und steht momentan an Platz 1 der Rangliste des Niedersächsischen Judoverbandes in der Altersklasse U14. Am nächsten Tag durften Nick und Hagen dann noch an einem Trainingslager in Osnabrück teilnehmen. Hier konnten die beiden viele Erfahrungen mit anderen Judokas des Bundesgebietes und dem nahen Ausland sammeln. Nach zwei langen Trainingseinheiten waren dann beide aber sichtlich erschöpft und traten die Heimreise an.