Crowdfunding-Projekt erfolgreich

Schatzmeister Florian Wostbrock, Vorsitzender Friedel Ernst und der zweite Vorsitzende Rainer Rebeschke mit dem symbolischen Scheck aus den Händen von Volksbank-Filial- leiter Frank Felgner. Foto: A. Wiese

Duschen sind saniert, Fenster erneuert und Umkleiden gestrichen

Resse (awi). Mit einer symbolischen Scheckübergabe haben am Dienstag der Sportverein Resse und die Hannoversche Volksbank ihr Crowdfunding-Projekt offiziell abgeschlossen: Die Umkleide- und Duschräume des SV Resse sind grundsaniert, haben einen neuen Fliesenspiegel, neue Fenster und eine Lüftungsanlage sowie neue Beleuchtung bekommen und natürlich auch einen neuen Anstrich: Rot-Weiß für die Umkleide der Heimmannschaft, grau-weiß für die Gästekabine.
Möglich geworden war die Grundsanierung, die den Verein insgesamt 6.200 Euro gekostet hat, durch ein Crowdfunding-Projekt zusammen mit der Hannoverschen Volksbank, bei dem 5.115 Euro an Spenden zusammengekommen sind. Der Verein hatte fleißig in seinen Reihen und bei den Resser Betrieben und Bürgern um Spenden geworben. Und die Volksbank hatte sich verpflichtet, für jede Spende unabhängig von der Höhe zehn Euro dazuzugeben. Da es viele kleinere Spenden gab, war dieses Modell für den Verein lukrativer, als wenn es wenige große Spenden gegeben hätte, erklärte Projektleiter Rainer Rebesche, als er sich gemeinsam mit dem Vereinsvorsitzenden Friedel Ernst und Schatzmeister Florian Wostbrock am Montag mit Volksbank-Filialleiter Frank Felgner traf und diesem die sanierten Umkleiden und Duschräume präsentierte. Im August letzten Jahres hatte der Verein den Startschuss für das Projekt gegeben und im Dezember mit den ersten Arbeiten begonnen und es habe immer neue Löcher zu stopfen gegeben, berichtete Rebeschke. Unter anderem war auch noch die 20 Jahre alte Heizungsanlage kaputt gegangen. Insofern kam dem Verein die coronabedingte Zwangsschließung entgegen, so konnten die örtlichen Firmen alles in Ruhe abarbeiten. Der erste Kostenvoranschlag für die Sanierung hatte bei 4.500 Euro gelegen, doch damit wäre man nicht ausgekommen. Zusätzlich zu der Crowdfunding-Plattform bei der Volksbank generierte der Verein jedoch noch 2.300 Euro von Betrieben im Ort, so dass insgesamt 7.400 Euro an Spendengeldern zur Verfügung standen. Was jetzt noch übrig ist, fließt in die Anschaffung eines neuen Flächenrasenmähers, nachdem das 24 Jahre alte Gerät seinen Geist aufgegeben hat. Für ihr Engagement bei den Sanierungsarbeiten bedankt sich der Vorstand bei den Firmen Hildebrandt Bauelemente, Carsten Grotzke und Jens Grotzke, den „Polieren“ Uwe Deh und Karl Justkowiak und allen, die gespendet beziehungsweise sich mit Eigenleistungen eingebracht haben.