DSDS-Star Marvin Cybulski rockt das Ice-House

Viel Action gab es beim gegen den HSV. Foto: T. Fiess
Beim ersten Heimspiel dieser Saison freute sich der EC Wedemark über 1.548 Zuschauer und einen glänzend aufgelegten Marvin Cybulski, der vor Spielbeginn auf das Eis schlitterte und die Halle rockte und dann während des gesamten Matches unermüdlich für Autogramme und Fotos zur Verfügung stand. Die Fans waren begeistert.
Dann der Anpfiff. Die Scorpions fackelten nicht lange und erzielten nach sieben Sekunden das schnellste Tor der Liga. Nach Vorlage von Rudi Schmunk und Reiko Berblinger platzierte Eduard Salzer den Puck im Tor. Die Mannschaft des HSV hatte wohl noch nicht zu ihrem Spiel gefunden, da rappelte es zum zweiten Mal. Diesmal war nach Vorlage von Rudi Schmunk und Johannes Theilmann der neue (alte) Spieler David Jasieniak erfolgreich. Die Halle tobte. Nun griff der HSV an und erzielte keine zwei Minuten später den Anschlusstreffer zum 2:1. Ohne Höhepunkte ging das Spiel weiter und die Scorpions blieben weit hinter ihren Möglichkeiten zurück.
In der Pause sang Marvin gemeinsam mit den Fans „1.000 mal berührt“ und heizte die Stimmung an. Auch im zweiten Drittel passierte lange nichts. Als in der 32. Minute Christopher Del Castillo in der ansonsten fairen Partie, in der „Kühlbox“ saß, gelang dem HSV der Ausgleich. Der Druck auf die Scorpions wuchs und der Goalie Torben Graß vereitelte mehrere 100-prozentige Chancen des HSV und hielt mit seinen Paraden die Scorpions im Spiel. Dann verletzte sich auch noch Simon Pfennigs an der Schulter und musste aufgeben. Es waren erst zwei Minuten im letzten Drittel gespielt, da setzte der HSV den Führungstreffer zum 2:3.
Erst 15 Minuten später fanden die Scorpions endlich zu ihrem Spiel zurück und konnten „auf den letzten Drücker“ durch Eduard Salzer nach Vorbereitung von Daniel Brady und Christopher Del Castillo zum 3:3-Spielstand nach regulärer Spielzeit ausgleichen und dem EC Wedemark einen Punkt sichern.
Das Spiel ging in die Verlängerung. Nun wurde es noch mal richtig spannend, denn der nächste Treffer entschied das Match. Dieser gelang dann dem HSV in der vierten Minute der Verlängerung. Endstand: 3:4. Aus der Traum von drei Punken!