Erfolge bei den Deutschen Paarmeisterschaften in den Mounted Games

Zum Team in der Klasse 14 bis 17 Jahre gehörten Fenna Dirksen mit „Coco“ und Sarah Razouane mit „Clara“.
Kürzlich fanden die Deutschen Paarmeisterschaften der Mounted Games in Rendsburg statt. Die Mounted Games sind rasant gerittene Staffelspiele und eine der wenigen Möglichkeiten im Reitsport als Team anzutreten. Im Galopp aufs Pony gesprungen, schnell mit Pony an der Hand zurücklaufen, Fahnen im hohen Tempo in Pylonen setzen und das alles möglichst fehlerfrei.
Mit dabei waren drei Teams der Bissendorfer Hobbits aus dem Turnclub Bissendorf. Bei den spannenden Läufen bewiesen die Reiter ihre Fähigkeiten und zeigten Tempo, Geschick und Teamgeist. Es werden immer zwei Qualifikationsrunden mit sieben Spielen geritten, um die besten Teams für das A-Finale herauszufinden. Jordis Heeren mit „Lois“ und Josefine Schirle mit „Song“ in der Offenen Klasse (Erwachsene) konnte am Sonnabend nach zwei guten Qualifikationen das B-Finale erreichen. Am Sonntag im Finale fehlte beiden Ponys etwas das Tempo, aber mit dem 14. Platz von 63 Paaren waren alle mehr als zufrieden.
Zum Team in der Klasse 14 bis 17 Jahre gehörten Fenna Dirksen mit „Coco“ und Sarah Razouane mit „Clara“, die am ersten Tag leider durch ein nervöses Pony unter ihren Erwartungen blieben. Nicht aufgeben und weiter kämpfen hieß darum die Devise. Am Sonntag überzeugten die Reiter wie schon am Tag zuvor durch Teamgeist und Durchhaltevermögen, es lief wieder „rund“, so dass sie das C-Finale gewinnen konnten, was einem 15. Platz entspricht. So gab es doch noch lachende Reiter bei der Siergehrung.
In der jüngsten Klasse (Reiter unter 14 Jahren) waren Nina Schönbohm mit „Lyn“ und Greta Döpke mit „Jette“ dabei. Beide Qualifikationsrunden liefen nahezu fehlerfrei, was dann einmal den ersten und einmal den zweiten Platz bedeutete. Leider hatten beide Reiterinnen am Sonntag durch Aufregungen in den ersten Spielen kleine Fehler, sie fanden aber zu ihrer alten Form zurück, so dass es in der Endabrechung zu Platz vier reichte. Sie durften zu Recht stolz auf ihre Leistung sein.