Fehlerfrei aufs Eis gezaubert

Trainieren hart für den Erfolg: Fabienne Meve (von links), Lia Ostendorp, Trainerin Katja Bögelsack, Marie Jesske, Alena Jorgus.

Tolles Wettkampfdebüt für Wedemärker Eiskunstläufer

Jetzt stand mit dem Westfalen Cup in Dortmund die erste große Wettbewerbsherausforderung für vier Talente des ESC Wedemark Scorpions an. Erst seit Anfang September bereitete Eiskunstlauf-Cheftrainerin Katja Bögelsack auf heimischem Eis in Mellendorf Ihre Schützlinge auf den Saisonstart vor. Für Alena Jorgus, Marie Jesske, Lia Ostendorp und Fabienne Meve hieß es sich nun gleich zu Saisonbeginn, sich mit der Konkurrenz aus den Bundes- und Landesleistungszentren der Republik zu messen.
Als erste ESC-Läuferin ging Alena in der Kategorie Pre Advanced Novice an den Start. Erstmals zeigte sie bei einem Wettbewerb ihr Kurzprogramm und zauberte es fehlerfrei auf das Eis. Am späten Abend ging es für Alena dann mit dem Kürprogramm weiter. Sie schaffte ihr Programm mit nur einem kleinen Fehler zu absolvieren. Damit belegte Alena von insgesamt 15 Mädchen einen sehr guten sechsten Platz.
In der Nachwuchskategorie gingen für den ESC Marie und Lia an den Start. Marie zeigte erstmals ihr neues Kurzprogramm, was sie flott auf dem Eis darbot, leider schlichen sich kleine Fehler ein. Am Sonntag lief sie ein gutes Kürprogramm und konnte dadurch viele Plätze gut machen. Bei einem riesigen Starterfeld von 33 Mädchen, belegte Marie insgesamt einen tollen 17. Platz. Auch Lia konnte sich nach dem Kurzprogramm sehr steigern und lief eine fehlerfreie Kür. Von 33 Mädchen belegte Lia Platz 26.
In der Jugendklasse startete Fabienne und lief ein ausgezeichnetes Kurzprogramm. In ihrer Kür am Sonntag nach lateinamerikanischen Rhythmen bestätigte sie diese Leistung und belegte insgesamt einen hervorragenden dritten Platz.  Krankheitsbedingt gingen die ESC- Läuferinnen Katarina und Miriam nicht an den Start.
ESC Cheftrainerin Katja Bögelsack  ist mit den gezeigten Leistungen schon sehr zufrieden, weiß aber auch, woran noch gefeilt werden kann. Bis zur nächsten großen Herausforderung, dem Großen Berliner Bär, wird also fleißig weiter trainiert.