Großes Pech für die Herren

Panther verlieren unglücklich gegen Köln

Denkbar knapp mit 5 zu 6 verloren die Bissendorf Panther in der ersten Skaterhockey Bundesliga am Samstag gegen Köln. 300 Zuschauer sahen in der Wedemark Sporthalle eine hochklassige und jederzeit enge Partie an deren Ende die Köln Rheinos das bessere Ende für sich hatten. Die Bissendorfer konnten mit einem fast kompletten Kader in die Partie gehen – lediglich der pausierende Tommy Sellmann fehlte, der durch Felix Gollasch aus der Reserve gut vertreten wurde, zudem konnten die Panther erstmals seit seiner achtmonatigen Weltreise wieder auf Jan-Christoph Pries zurück greifen. Die Raubkatzen begannen die Partie genau nach Vorgabe des Trainergespannes Lücker, Abstoss mit kluger Defensive und starkem Kombinationsspiel. Köln kam über einige Entlastungsangriffe nicht hinaus und folgerichtig erzielten die Panther auch den ersten Treffer der Partie bereits sehr früh durch den starken Jan Dierking auf Vorlage von Stephan Nebel. Dierking war es dann auch, der den zweiten Bissendorfer Treffer erzielte und auch noch einen weiteren knapp vor Ende des ersten Spielabschnittes hätte erzielen müssen. Die Kölner hingegen konnten im ersten Drittel lediglich den Anschluss erzielen – allerdings nicht aus dem Spiel 4 gegen 4 heraus, hier waren die Panther einfach zu stark, sondern die Domstädter nutzen ihr gefürchtetes Powerplay und kamen so in Überzahl durch Kai Esser zum Anschluss.
Dennoch waren die Bissendorfer Trainer mit dem Spiel ihrer Mannschaft zufrieden und so wurde im zweiten Drittel nichts an der Spielweise geändert. Die Panther agierten bei numerischer Gleichheit auf dem Feld druckvoller, disziplinierter und hatten das Spiel im Griff – zwei Treffer durch Florian Surkemper und erneut Jan Dierking waren die logische Folge. Allerdings saßen auch in diesem Drittel wieder einige Pantherspieler nach zumeist umstrittenen Strafen auf der Sünderbank und so konnten die Kölner ebenfalls zwei Treffer in Überzahl erzielen – zweimal war es erneut Kai Esser mit platzierten Distanzschüssen. Das letzte Drittel musste also die Entscheidung bringen und dieses begann aus Panthersicht leider mit einem schlimmen Abstimmungsfehler, den die Kölner zum ersten Treffer bei 4 gegen 4 zum Ausgleich nutzen konnten. In der Folge sahen die Zuschauer einen offenen Schlagabtausch in einer hochklassigen Partie, die allerdings immer wieder von den Schiedsrichtern unterbrochen wurde. Folgerichtig fielen die nächsten Treffer erneut zu Zeitpunkten, an denen –zumeist die Bissendorfer – nicht vollständig auf dem Parkett agieren durften. So konnte Benjamin Hahnemann auf Bissendorfer Seite zwar noch eine schöne Einzelaktion in Unterzahl zum bejubelten Anschlusstreffer erzielen, die Kölner kamen aber zu zwei weiteren Treffern und damit zum etwas glücklichen Sieg. „Bei gleicher Spieleranzahl auf dem Feld waren wir spielbestimmend und klar besser. Aber von der Strafbank kann man eben keine Spiele gewinnen“ so Coach Lücker nach der Partie.
Am kommenden Wochenende steht nun die Partie in Iserlohn auf dem Programm – die Panther stehen nach nun drei Niederlagen in Folge gehörig unter Druck und haben mit den Iserlohnern gleich die nächste schwere Aufgabe zu lösen.