Panther-Junioren siebte im Europapokal

Stolz lauschen die Junioren-Spieler der Panther der Nationalhymne.
Am Wochenende fand der Europapokal der Altersklasse U19 statt, für den sich das junge Panther-Team durch eine starke Leistung bei der letztjährigen Deutschen Meisterschaft qualifizieren konnte. Bereits Freitag früh machte man sich auf den Weg in die Schweiz nach Avenches, um noch vor der Eröffnungszeremonie eine Trainingseinheit zu absolvieren. Diese war auch besonders nötig, da die Spielstätte mit einem überdachten Außenplatz und Asphalt als Boden doch sehr ungewohnt für die deutschen Spieler war.  Trotzdem startete das Turnier am Samstagmorgen gegen die Miners aus Oberhausen alles andere als optimal. Zwar konnte man noch in der ersten Minute in Führung gehen, doch war das Spiel durch viele Fehler auf Seiten der Bissendorfer geprägt, sodass man sich 2:4 geschlagen geben musste. Was man zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste, diese unnötige Niederlage sollte der Mannschaft am Ende noch zum Verhängnis werden. Im folgenden Spiel erwartete die Panther mit Givisiez erneut ein Gegner auf Augenhöhe. Schnell lag man 2:0 zurück, konnte aber noch vor der Pause den Anschluss und mit Pausenpfiff den Ausgleich erzielen. Die Panther arbeiteten hart, doch das Glück war nicht auf ihrer Seite, so musste man Mitte der 2. Halbzeit einen fragwürdigen Treffer hinnehmen. Doch die Panther steckten nicht auf und konnten so den verdienten Ausgleich nur eine Minute vor dem Ende erzielen und den ersten Punkt verbuchen. Als nächstes wartete mit Wien der vermeintlich schwächste Gegner der ausgeglichenen Gruppe auf Bissendorf. Wieder zeigte man sich nicht von seiner besten Seite. Trotzdem konnte man mit einem 2:0 den ersten Sieg einfahren. Im letzten Spiel gegen den Ausrichter Aventicum musste ein Sieg her, wollte man noch ins Viertelfinale einziehen. Kurz vor Spielbeginn zog aber ein Sturm auf und die Spielfläche wurde nass, sodass das Turnier unterbrochen werden musste. Nach knapp zwei Stunden Pause konnte es aber weitergehen und die Panther waren hochmotiviert, das Spiel zu gewinnen. Trotz der widrigen Umstände, dass die halbe Fläche noch etwas nass war, zeigten die Panther ein starkes Spiel gegen einen starken Gegner und es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Kurz vor Schluss gelang den Gegnern aber die Führung und den stark aufspielenden Panthern gelang es nicht, sich zwingende Chancen zu erarbeiten, sodass man sich knapp geschlagen geben musste.
Die Enttäuschung war natürlich groß, wusste man, dass nun die bestmögliche Platzierung der siebte Platz war. Dabei hatte man sich eine bessere Platzierung aber nicht im letzten, sondern in den beiden schwachen ersten Spielen verspielt. So ging es am Sonntag für die Panther nur noch um die Platzierungen sieben bis neun. Im ersten Spiel gegen Wiggertal startete das junge Panther-Team gut und erspielte sich Chance um Chance. Folgerichtig stand zur Halbzeit eine 4:1-Führung an der Tafel, die kurz nach der Pause noch auf 5:1 ausgebaut wurde. Allerdings wogen sich die Panther schon in Sicherheit und so kam es wie es kommen musste und Wiggertal schaffte es, auszugleichen. Glücklicherweise konnte man in Overtime die Oberhand behalten und sich mit einem 6:5 das Spiel um Platz 7 sichern. Dort wartete erneut Wien. Es entwickelte sich ein Spiel mit großem Chancenplus auf Seiten der Panther, das durch viele fragwürdige Strafen auf Seiten der Wiener geprägt war. Letztendlich konnte man sich so durch eine starke Leistung mit 7:0 verdient, wenn auch etwas zu hoch durchsetzen. Dementsprechend belegte das Team aus Bissendorf den siebten Platz, mit dem man natürlich nicht zufrieden war. Hätte man von Anfang an die Leistung ab dem Spiel gegen Aventicum gezeigt, wäre auch mehr drin gewesen. Allerdings darf man nicht vergessen, dass man das wohl jüngste Team stellte, von dem mehr als die Hälfte der Spieler auch noch am diesjährigen U16 Europapokal teilnehmen durften.
Erwähnenswert ist noch, dass man durch besonders wenige Strafen den Fair Play Cup gewinnen konnte und Bundesligaspieler Tim Strasser einen Platz im Allstar Team erreichte. Die Bissendorfer Panther bedanken sich bei den SHC Rolling Aventicum für die schöne Ausrichtung des Turniers und gratulieren den Crash Eagles Kaarst zum verdienten Titelgewinn. Ebenfalls geht unser Respekt an die Red Devils Berlin, die durch ein starkes Turnier den dritten Platz erreichen konnten. Außerdem geht der Dank des Teams an die Trainer Patrick Faupel und Leon Rien, die das Team bestmöglich eingestellt haben und das Turnier erst ermöglicht haben, an den besten Betreuer der Welt Theo Strasser und an die Eltern für die großartige Unterstützung. Bereits nächste Woche geht es in der Liga weiter. Am Samstag tritt man bei dem aktuellen Tabellenzweiten, den Skatingbears aus Crefeld an und am Sonntag sind die Commanders aus Velbert zu Gast in der Wedemarkhalle, gegen die das Hinspiel 7:1 gewonnen werden konnte. Für die Panther spielten: Jean-Lennert Reckert (Captain), Simon Dyck (Assistent), Caroline Schmieta (Goalie), Maja Dyck (Goalie), Erik Schöler, Maarten Riemer, Tim Strasser, Jan Stahlhut, Lasse Michaelsen, Lennard Boetcher, Joshua Döring, Luc Conseil, Levi Seck.