Panther verlieren nach desolater Schiedsrichterleistung knapp in Duisburg

Gegen die Duisburg Ducks mussten sich die Bissendorfer Panther mit 5:7 geschlagen geben. Diese Niederlage war aber auch der sehr schwachen Schiedsrichterleistung, insbesondere von Olaf Hens, geschuldet. Durch schlichtweg nicht nachvollziehbare Entscheidungen mussten die Panther insgesamt 14 Minuten in Unterzahl spielen, was schlussendlich zu viel Kraft gekostet hat, um in den letzten Minuten noch zum Ausgleich zu kommen. ((In das erste Drittel starteten die Panther schwierig, Duisburg begann recht druckvoll. So war es in der neunten Spielminute Sascha Wilson, der das 1:0 erzielte. Doch die Panther zeigten sich unbeeindruckt, schlugen durch Niclas Köhn sofort zurück und glichen damit aus. Doch auch in der Folgezeit war Duisburg das bessere Team, und kam so auch zu den verdienten Treffern von Markus Bak und Kevin Wilson. Im zweiten Drittel drehten die Bissendorfer dafür umso mehr auf. Innerhalb von 45 Sekunden egalisierten erst Florian Surkemper und dann Markus Köppl die Führung der Ducks. Und damit nicht genug. Wiederrum nur fünf Minuten später war es Liam Janotta, der die Panther in Führung schoss und damit für großen Jubel bei den mitgereisten Fans der Bissendorfer Panther sorgte. Jedoch begann nun die Zeit der Schiedsrichter. Nach einem Check musste Niclas Köhn für vier Minuten auf die Strafbank, und als dann auch noch Janotta auf die Bank musste, war es um die Führung geschehen. Der gefährlichste Ducks-Akteur, Dominik Müller, hatte zum ersten Mal zugeschlagen. Der Spielstand von 4:4 hielt dann bis zum zweiten Pausenpfiff. (Das Schlussdrittel wurde sehr hart geführt. Doch erneut gingen die Entscheidungen der Schiedsrichter oft nur in eine Richtung. Bestes Beispiel dafür war ein Crosscheck in den Rücken von Köhn, der vom wieder mal völlig überdrehten Kevin Wilson kam. Nach einer „dummen“ Strafe gegen Jan Dierking war es dann passiert. Erneut Müller brachte den Ball im Gehäuser der Raubkatzen unter. Die Panther gaben nicht auf, und kamen immer wieder zu Chancen. Die wohl beste hatte Florian Surkemper, doch Ducks-Goalie Rene Hippler reagierte glänzend mit der Fanghand und verhinderte so das Tor. Als Kevin Wilson dann drei Minuten vor Schluss das 6:4 erzielte, war die Niederlage so gut wie besiegelt. Zwar gelang Benjamin Hahnemann gut 30 Sekunden vor Ende der Partie noch ein echtes Zaubertor, als er von hinter dem Tor kommend den Ball volley an Hippler vorbei schoss. Aber eine Ungenauigkeit bei einem Pass verhinderte die Chance auf mehr, und so konnte Müller seinen dritten Treffer in das leere Panther-Tor schießen. ((Coach Jürgen Köhn zog ein etwas ernüchterndes Fazit. „Ich habe eine wirklich schwache Schiedsrichterleistung gesehen, habe unnötige Strafen gesehen. Traurig ist vor allem, dass wir den Punkt, den wir verdient hätten, nicht geholt haben. Jetzt heißt es aber nach vorne schauen, nach dem Trainingslager die Spiele gegen Lüdenscheid und Bochum gewinnen.“