Pink Panther erkämpfen sich Tabellenführung

Endlich war es wieder soweit und es hieß „Gameday“ für die Panther-Damen. Diesmal standen zwei Heimspiele auf dem Programm. Am Sonnabend war zunächst der Tabellen-Dritte, die Miners aus Oberhausen, zu Gast in der Wedemark, bevor sich am Sonntag der Tabellenführer aus Iserlohn die Ehre gab.
Nachdem das Hinspiel in Oberhausen noch unglücklich mit 3:4 aus Panther-Sicht verloren ging, wollte man an diesem Tag die Punkte nicht so einfach abgegeben.
Gerade einmal 56 Sekunden waren gespielt, da trafen die Panther bereits zur 1:0-Führung. Jasmin Wilke netzte nach schöner Vorarbeit von Sarah Sperber ein.
Es folgten weitere schöne Kombinationen der Bissendorfer, jedoch dauerte es bis zur 18. Minute bis die Panther auf 2:0 erhöhen konnten. Dieses Mal war es Jenny Schmieta, die für Jasmin Wilke auflegte. Mit einem Zwei-Tore-Vorsprung ging es in die Pause. Bis auf die Chancenverwertung hatte Aushilfstrainer Philip Grittner bis dato nicht viel zu meckern mit seiner Mannschaft.
Im zweiten Drittel machten die Bissendorfer zunächst dort weiter weiter, wo sie aufgehört hatten. Jenny Schmieta schickte Jasmin Wilke auf die Reise, welche zum 3:0 traf. Die Freude über diesen Treffer hielt allerdings nur kurz an, 20 Sekunden später erzielten die Miners ihren ersten Treffer in dieser Partie. Mit dem Willen, diesen Vorsprung nicht aus der Hand zu geben, machten die Panther weiter Druck und wurden belohnt. Ira Engelke traf in der 28. Spielminute nach einem schönen Pass von Sarah Sperber zum 4:1. Auch hier hielt die Freude nur kurz an und Oberhausen verkürzte in der 29. Spielminute mit einem Doppelschlag auf 4:3. Die passende Antwort hatten die Panther-Damen allerdings 31 Sekunden später parat, Jenny Schmieta traf auf Zuspiel von Sarah Sperber zum 5:3. Mit diesem Zwischenstand ging es in die zweite Pause.
Nach ein paar deutlichen Worten von Trainer Philip Grittner „die Defensivarbeit nicht weiter zu vernachlässigen", ging es in den letzten Spielabschnitt. In der 45. Spielminute mussten die Panther-Damen in Unterzahl ran, dass ihnen das Unterzahlspiel liegt, bewiesen die Damen eindrucksvoll. Jane Niedzolka erkämpfte sich den Ball und schickte Jasmin Wilke auf die Reise. Das Resultat lautete 6:4. In der 52. Spielminute war es dann erneut Ira Engelke, die auf Zuspiel von Jasmin Wilke zum 7:4 traf. Die Miners probierten alles, scheiterten jedoch immer wieder an der gut aufgelegten Torfrau der Panther – Maleen Stahlhut. In der 56. und 59. Spielminute taten die Panther noch etwas für ihr Torverhältnis. Sarah Sperber traf nach Zuspiel von Jasmin Wilke gleich doppelt. Mit einem 9:3-Sieg und drei verdienten Punkten, konnten die Panther die Tabellenführung übernehmen.
Am Sonntag hieß es dann Kräfte bündeln. Konnte man am Vortag noch in einem fast „körperlosen“ Spiel glänzen, erwartete man am Sonntag mit Iserlohn ein anderes Kaliber. Motiviert die Tabellenführung jedoch nicht so schnell wieder herzugeben, starteten die Bissendorfer in die Partie. 60 Sekunden waren gespielt, da klingelte es bereits im Kasten der Gäste. Jasmin Wilke traf zur 1:0-Führung. Iserlohn ließ sich von diesem Gegentreffer nicht beeindrucken und erspielte sich gute Möglichkeiten. Maleen Stahlhut ließ jedoch nichts zu und entschärfte souverän die Angriffe der Iserlohner. Mit dieser knappen 1:0-Führung ging es in die erste Pause. Auch an diesem Tag fungierte Philip Grittner wieder als Trainer der Bissendorfer Damen, welcher, bis auf die Chancenverwertung, in diesem Drittel nichts zu beanstanden hatte.
Das zweite Drittel startete mit einigen Großchancen für die Iserlohner, wie im Spielabschnitt zuvor machte Maleen Stahlhut ein fehlerloses Spiel und hielt ihren Kasten sauber. Im Gegenzug klingelte es erneut im Tor der Gäste. Ira Engelke traf auf Zuspiel von Sarah Sperber zum 2:0. Die Bissendorfer verteidigten diesen Vorsprung aufopferungsvoll und wurden mit dem Glück des Tüchtigen belohnt. Sarah Sperber erhöhte nach Vorarbeit von Ira Engelke auf 3:0. Danach folgte auf beiden Seiten eine fragwürdige Flut von Strafen, jedoch konnte keine der beiden Mannschaften daraus Kapital schlagen. Der zweite Spielabschnitt endete mit einem Drei-Tore-Vorsprung für Bissendorf.
Im letzten Drittel schraubten beide Mannschaften einen Gang zurück und konzentrierten sich zunehmend auf die Defensivarbeit. Dass die Bissendorfer hierbei den besseren Job machten, zeigte sich in der 50. Spielminute. Paula Burfeind netzte nach Vorarbeit von Ira Engelke zum 4:0 ein. Die Panther ließen im Gegenzug nichts mehr zu und verteidigten ihren Vier-Tore-Vorsprung eindrucksvoll. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und einer erneut starken Maleen Stahlhut im Tor, konnten die Panther ihren ersten Shutout der Saison feiern und zugleich die Tabellenführung behaupten.