Stets mit eigenem Charme

Das Stechen zwischen Piet Ostendorp (vorne) und dem späteren Sieger Uwe Könecke. 

Bogenschützen schießen am 14. Juli um die "Franzosenuhr"

Scherenbostel. Der 14. Juli ist bekanntermaßen der Nationalfeiertag der Franzosen und wird dort mit vielerlei Festivitäten gebührend gefeiert. Es dürfte hingegen etwas weniger bekannt sein, dass auch die Bogenschützen des SV Scherenbostel regelmäßig mit einem besonderen Turnier an diesem Tag Ihren Freunden aus Roye die Ehre erweisen. In diesem Jahr standen gleich 15 Schützen in den Vereinsfarben parat, um den von Roye gestifteten Wanderpokal, die „Franzosenuhr“, zu erringen (das ist tatsächlich ein Pokal als Wanduhr). Das Turnier hat stets seinen eigenen Charme und wird gerne ausgetragen. Denn die Modalitäten sind bemerkenswert: diverse Ringzahlen (für alle Schützen gleich) gilt es, mit drei Pfeilen zu erzielen. Die Abweichung in der jeweiligen Ringzahl wird vermerkt und es gewinnt am Ende derjenige, der die geringste Abweichung zu den Vorgaben erzielen konnte. Auf 30 m und den 80 cm Pfeilauflagen ist dieses keineswegs so leicht, wie es zunächst erscheint. Uwe Könecke konnte dieses Mal den Pokal nach einem Stechen mit Piet Ostendorp erringen, landete er doch bei der geforderten „23“ auf dem Punkt mit einer 9-7-7.