Unglücklicher Spielverlauf

Pink Panther verlieren Heimspiel in letzter Minute

Am Wochenende spielten die Bissendorfer Pink Panther vor heimischem Publikum gegen die Ahauser Maidy Dogs. Die Bissendorfer Damen hatten ein Aufgebot von drei Reihen und starteten von daher mit viel Tempo in das Spiel. Aus diesem Grund spielten sich die ersten Minuten auch hauptsächlich vor dem gegnerischen Tor ab. Aber die Ahauser Torhüterin Tanja Weber hielt mit einer starken Leistung ihr Tor sauber. Zudem hatte Karen Webner Pech bei einem Schuss an die Torlatte. So kam es dann auch, dass in der zehnten Spielminute durch den Überzahlvorteil der Gegentreffer fiel, getroffen von Jeanine Weber. Verärgert über den Gegentreffer und das strikte nicht Pfeifen der Schiedsrichter setzten die Panther Damen in den nächsten Minuten alles daran den Ausgleich zu erzielen. So erzielte Stephanie Hruby in der fünfzehnten Minute auf Vorlage von Annika Weinkopf das verdiente 1:1. Mit dem Stand ging es dann auch erst mal in die Drittelpause, Der Trainer Helge Manns war hochzufrieden mit dem Einsatz der Mannschaft, aber bedauerte auch das Abschlusspech der Damen. Das zweite Drittel glich ziemlich dem ersten Drittel, die Bissendorfer Damen machten effektiven Druck und die Maidy Dogs verteidigten sich erfolgreich. So kam es das im zweiten Drittel kein Tor fiel und das 1:1 bestehen blieb. Im dritten Drittel forderte der Trainer die Mannschaft noch einmal alles zu geben und so kam es, dass Stephanie Hruby in der neunundvierzigsten Minute zum 2:1 auf Vorlage von Viola Lorenz traf. Das heimische Publikum jubelte, allerdings traf Nadine Spruck von Ahaus gleich im Anschluss zum Ausgleich. Allerdings kämpften die Pink Panther weiter und machten Druck, aber sie hatten einfach kein Glück im Abschluss. Zudem kam hinzu, dass die Ahauser Damen immer ruppiger und aggressiver zur Sache gingen und in sechzig Minuten Spielzeit kein einziges Foul von den unparteiischen Schiedsrichtern geahndet wurde. Und so kam es wie es kommen musste dreißig Sekunden vor Ende des Spiels traf Nadine Spruck von Ahaus zum Sieg. Die Pink Panther wechselten noch ihre Torhüterin Marina Tiedge aus, um eine fünf zu vier Überzahl Situation zu haben. Aber trotz der folgenden drei Torschüsse veränderte sich der Spielstand unverdienterweise nicht mehr. Abschließend kann man sagen, dass die Bissendorfer Damen viel an Einsatz gezeigt haben, aber Ahaus mit ihren nur zwei Reihen taktisch gut gespielt haben. Am kommenden Samstag fahren die Bissendorfer Damen zu den Holtenau Huskies nach Kiel.