Arbeitseinsatz statt Training für die Mitglieder

Die Renovierungsarbeiten sind in vollem Gange.

Modernisierung der Bissendorfer Schießsportanlage

Bissendorf. Knapp vier Monate nachdem in der Halbjahresversammlung der Schützengesellschaft Bissendorf der Beschluss gefasst wurde, die Schießsportanlage zu renovieren und vor allem zu modernisieren, haben nun die Umbauarbeiten begonnen.
An den eigentlichen Trainingstagen und natürlich auch an den Wochenenden greifen die Mitglieder der Schützengesellschaft nun zu Hammer und Meißel statt zum Sportgerät. Der Vorstand geht davon aus, dass circa 700 Arbeitsstunden von den Mitgliedern zu leisten sind, um alle Arbeiten, die in Eigenleistung erbracht werden können, zu erledigen. So ist zum Beispiel für den Ausbau des Auswerteraumes das Versetzen einer Wand erforderlich und es sind, neben den normalen Renovierungsarbeiten wie Wände streichen, sehr umfangreiche Elektroarbeiten notwendig, um die neue Technik auf dem Schießstand installieren zu können.
Abschließend sollen dann die neuen elektronischen Schießanlagen mit optischer Vermessung der Trefferlage installiert werden. Über 15.000 Schießbahnen in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz, darunter viele Anlagen in Leistungszentren, sind bereits mit elektronischen Schießanlagen der Firma MEYTON ausgestattet. Die dazugehörige Software ermöglicht sowohl die Durchführung von sportlichen Wettkämpfen, als auch breitensportliche Veranstaltungen wie Preis-, Ostereier- oder Dorfpokalschießen.
Somit wird die Schützengesellschaft Bissendorf künftig sehr gut ausgestattet sein, um ihren Sportschützen gute Trainingsmöglichkeiten zu bieten und auch Meisterschaften auf der eigenen Sportanlage durchführen zu können. Nach Abschluss der Arbeiten und einer gewiss notwendigen Einführungszeit wird die Schützengesellschaft Bissendorf allen Bissendorfern die Möglichkeit geben, die neue Anlage kennenzulernen und selbst auszuprobieren. Und natürlich wird es auch eine entsprechende Einweihung geben, bei der den vielen Helfern und Spendern gedankt werden wird, ohne die die Modernisierung nicht möglich wäre.