Brücke zwischen Kulturen

Die Mönche bei der Arbeit für das Sandmandala.

LandFrauen besuchen Tibet-Zentrum Hannover

LandFrauen Wedemark. Myriam Abdel-Rahman Sherif begrüßte die LandFrauen aus der Wedemark kürzlich im Tibet-Zentrum Hannover und führte durch das Haus. Prächtig ist die Altarwand mit einem goldglänzenden Buddha und prächtigen Statuen tibetischer Meister anzuschauen. Vier Mönche arbeiteten geduldig und mühsam an einem Sandmandala in dem Bewusstsein, dass nichts davon bleiben wird. „Alles ist vergänglich“, sagt die Vereinsgründerin Myriam; auch der Mensch und sei er noch so reich und schön. Das Leid des Wandels akzeptieren zu können, gilt im Buddhismus als edel und gut. Das Tibet-Zentrum Hannover, ein gemeinnütziger Verein, ist ein Ort an dem seit 2006 der Tibetische Buddhismus unterrichtet und praktiziert wird. Mönche vermitteln den Tibetischen Buddhismus und bauen so eine Brücke zwischen den Kulturen. Angeboten werden verschiedene Vorträge, Workshops und kulturelle Veranstaltungen zum Tibetischen Buddhismus und zur Kultur Tibets. Das Zentrum besitzt eine umfangreiche eigene Bibliothek, setzt sich aktiv für den Interreligiösen Dialog ein und hat die buddhistisch orientierte Lotus Kinderkrippe gegründet. Mit einem gemeinsamen leckeren Mittagessen klang der Besuch aus.