Die Ausstellung Clément Loisel endete mit einer Kinderkunstführung mit der Museumspädagogin und Kunsthistorikerin Anikó Dworok

Interessiert betrachten die Kinder bei der Kinderkunstführung eines der Werke. Foto: Wolfgang Jansen
Bissendorf. Ein Elternpaar mit ihren zwei Kindern folgten der Einladung zur Kinderkunstführung zum Abschluss der Ausstellung „Everything is fort he best in the best possible world“ von Clément Loisel. Sie betrachteten gemeinsam mit Anikó Dworok seine Gemäldeserie. Es ist eine zeitlose Betrachtung menschlichen Befindens. Die Szenerie, die sich dem Betrachter darbietet, wirkt auf den ersten Blick klar umrissen.
Anikó Dworok lockte sehr einfühlsam die Empfindungen heraus, die die Kinder bei einem genauen Hinsehen hatten. Gerade bei diesem Bild entdeckten sie, dass hier Menschen in einem provisorischen Floß sich vor den stürmischen Fluten zu retten versuchen. Das rettende Ufer dabei noch nicht in Sicht. Angst zeigt sich in dem Ausdruck der dargestellten Menschen. Der Baum als ein Symbol des Lebens und in dem Geäst eine Eule als ein Zeichen der Weisheit. So die Erkenntnis, die gewonnen wurde in einem ständigen Dialog mit dem Künstler, Clément Loisel. Anschließend betätigten sich die Kinder kreativ und schufen selbst eigene Bilder. Zum Schluss präsentierten sie ihre Werke zusammen mit dem Künstler, der sehr über das Entstandene begeistert war.