Die Bezirksliga gerockt

Die Gewinner der Vereinsmeisterschaft 2018/2019: Björn Zweigait (von links), dritter Platz; Johannes Bäuerlein, Vereinsmeister und Robert Süling, Vizemeister.

Johannes Bäuerlein neuer Vereinsmeister bei Freibauern

Schachverein Freibauer Wedemark. An den normalen Trainingsabenden vergeht nicht viel Zeit zwischen dem Eintreffen der Schachfreunde und den ersten Zügen an den Brettern. Sie sind es gewohnt, ohne große Vorreden direkt in die Spiele einzusteigen.
Anlässlich des diesjährigen Sommerfestes, zu dem viele Schachfreunde ihre Familienangehörigen mitbrachten, war das ganz anders. In der Pause zwischen der Wettkampfsaison 2018/2019 und der im September beginnenden neuen Saison gab es zunächst erst einmal Atemholen bei „Speis und Trank“ und einen lockeren Austausch mit den teilnehmenden Nichtvereinsmitgliedern. Schließlich tragen sie, sowohl die Eltern der Nachwuchsspieler als auch die Lebenspartner der Vereinsspieler, durch ihre Unterstützung und Duldung viel dazu bei, dass die Spieler, ob jung oder alt, überhaupt an den Spieltagen erscheinen und ihre Strategien an den Schachbrettern ohne Ablenkung entwickeln können.
Der Vereinspräsident Heiko Buss hatte zunächst ein zum Nachdenken inspirierendes Würfelspiel initiiert, das sofort an allen Tischen für aufgemunterte Stimmung sorgte. Damit war die Grundlage für einige gemeinsame nette Stunden gelegt. Ein kleiner Wettkampf an fünf Brettern zwischen den ältesten (Nestoren) und jüngsten Vereinsspielern sorgte für etwas Spannung und zeigte gleichzeitig auf, dass Schach nicht immer tot ernst gespielt werden muss. Eine Art Wechselrheinländer von zwei Mannschaften an diversen Schachbrettern unterstrich schließlich die muntere Stimmung des Tages zwischen den ernsthafteren Wettkämpfen.
Der Stolz und die Freude über die vergangene Wettkampfsaison war allen Beteiligten etwas anzumerken. Immerhin war etwas fast Unglaubliches gelungen. Die erste Mannschaft, die in der vergangenen Saison gerade in die Bezirksliga aufgestiegen war, gewann selbige tatsächlich sofort mit sieben Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage gegen die dort angesiedelten renommierten Mannschaften. Das war sozusagen ein Durchmarsch nach Maß. In der Besetzung Robert Süling, Johannes Bäuerlein, Heiko Buss, Gerd Niebuhr, Thomas Majewski, Anatolij Romakin, Björn Zweigait und Leon Zweigait an den Brettern eins bis acht wurde bis auf wenige Ausnahmen an den neun Wettkampfsonntagen komplett durchgespielt. Nun werden fest die Daumen für die kommende Saison in der Verbandsliga Süd gedrückt, die am Sonntag, 29. September, gegen den HSK Lister Turm 3 eröffnet wird.
Die zweite Mannschaft, die nun maßgeblich durch Schachfreund Slavko Milatovic verstärkt wird, wird sich mit den Mannschaften der Kreisliga Ost messen und da zunächst am 29. September mit der SG Döhren-Gleidingen 2.
Den Höhepunkt des Sommerfestes bildete die Siegerehrung der vergangenen vereinsinternen Meisterschaft. Heiko Buss ehrte den neuen Vereinsmeister Johannes Bäuerlein, den Vizemeister Robert Süling und den drittplatzierten Björn Zweigait mit Sachpreisen. Diese drei werden nun zukünftig die Gejagten sein.