DLRG richtet sich auf Trainingsbetrieb ein

Die Ausbilder der DLRG stehen im engen Austausch und erarbeiten gerade einen Hygiene- und Maßnahmenplan für die Ausbildung in Corona-Zeiten. Foto: DLRG/K. Hölscher

Maßnahmen- und Hygieneplan mit Alternativen aufgestellt

Wedemark. Nachdem die Niedersächsische Staatskanzlei den Fünf-Stufen-Plan zu Lockerung der Beschränken bekanntgegeben hat, hat sich auch der Vorstand der DLRG- Ortsgruppe Wedemark umgehend zusammengesetzt und einen Maßnahmen- und Hygieneplan aufgestellt. „Wir müssen neben dem Plan A aber auch Alternativ-Pläne bereitstellen“ erklärt Raffael Sache, technischer Leitung Ausbildung der DLRG Wedemark. Aktuell sei noch nicht abzusehen, wie die Lockerungen konkret aussehen werden. Dennoch will die Ortsgruppe den Mitgliedern die gewohnte Schwimmausbildung anbieten. „Wenn alles gut läuft, darf das Freibad Mellendorf am 25. Mai wieder öffnen“, berichtet Karsten Hölscher, Leiter Verbandskommunikation. Er steht mit dem Betreiber des Freibads in engem Kontakt, um eine etwaige gemeinsame Lösung für die bevorstehenden Restriktionen zu erarbeiten. Die Verantwortlichen müssen mit finalen Informationen zum bevorstehenden Trainingsbetrieb jedoch noch immer warten, denn noch gibt zu viele Variablen und Ungewissheiten. Auch der Bundesverband der DLRG will einen Leitfaden erarbeiten, der den Ortsgruppen den Start in die Schwimm- und Ausbildungssaison erleichtern soll. Für die DLRG treffen durchaus mehrere Ausbildungs-Bereiche zu. Neben dem Schwimmunterricht bildet die Ortsgruppe auch im Rettungs- und Sanitätswesen aus, und das sowohl im Jugendbereich als auch in der Erwachsenenbildung. Die größte Herausforderung wird jedoch das Kontaktverbot sein, denn gerade beim Anfängerschwimmen ist ein Kontakt zum Lernenden unumgänglich. Dennoch schaut die DLRG optimistisch auf die bevorstehenden Lockerungen und wird den Mitgliedern und Interessenten ihren finalen Trainingsplan zeitnah bekanntgeben.