Genossenschaftsmarkt in Resse hält seine diesjährige Jahreshauptversammlung im MOORiZ ab

38 „Genossen“ besuchten am Donnerstagabend die Jahreshauptversammlung im MOORiZ. Foto: Karl-Heinz Müller
Resse. Am Donnerstagabend, 31. Mai, haben Vorstand und Aufsichtsrat des Vereins Infrastruktur für Resse zur diesjährigen Jahreshauptversammlung ins MOORiZ eingeladen. 38 „Genossen“ von insgesamt 103 waren anwesend. Bei guter und gelöster Stimmung trug der 1. Vorsitzende Ulrich David das Jahresergebnis vor.
Die Umsätze sind seit der Eröffnung im November 2009 ständig gestiegen. Nicht nur die Resser Bürger nutzen den Markt. Viele Kunden, so berichtet Torsten Pagel, der in der dritten Generation Lebensmittel in Resse verkauft, kommen aus den umliegenden Dörfern hinzu, so dass der Umsatz erheblich über den prognostizierten Erwartungen liegt. Die Pläne für eine Markterweiterung hat der Vorstand deshalb bereits in der Schublade. Sollte die positive Entwicklung auch in der Zukunft anhalten, kann bald angebaut werden.
Resse, so berichten Vorstand und Aufsichtsrat, hat sich in den letzten Jahre gut entwickelt. Die Gemeindeverwaltung konnte über 20 Grundstücke an Bauwillige als kommunales Bauland in kurzer Zeit verkaufen, wobei die Neuresser nicht nur an den noch relativ günstigen Grundstückspreisen, sondern auch an der inzwischen guten Infrastruktur des Ortes und an der einzigartigen Landschaft der drei Naturschutzgebiete der Hannoverschen Moorgeest interessiert waren.
Wenn alles gut läuft, so berichtet der Wedemärker Bürgermeister Tjark Bartels, der der Genossenschaft als Aufsichtsratsmitglied angehört, werden in naher Zukunft weitere Baugrundstücke für Bauwillige in Resse zur Verfügung stehen.
Am Ende der Versammlung ließ es sich Hannelore Gabel, die Vorsitzende des Aufsichtsrates, nicht nehmen, die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder Renate Kolb und Ralf Würtz für Ihre ehrenamtliche und unentgeltliche Arbeit zu danken. Ganz besonderer Dank ging an Jochen Pardey, der von Anfang an für die Genossenschaft da war und wesentlichen Anteil an der Resser Entwicklung hat.
Die Bereitschaft der Resser, ehrenamtlich für die Belange des Ortes einzutreten, ist ein wesentlicher Teil des Resser Erfolges.