Herbstfahrt der Landfrauen

Die Landfrauen genossen bei schönstem Wetter ihren Ausflug nach Königslutter und besichtigten dort mehrere Bauwerke. (Foto: Landfrauen Wedemark)

Königslutter und mehr

Wedemark. Die letzte Fahrt in diesem Jahr führte die LandFrauen zum Kloster Riddagshausen und nach Königslutter. Bei herrlichem Herbstwetter erreichten die Teilnehmerinnen, nach kurzer Busfahrt das erstes Ziel, das Kloster Riddagshausen. Gegründet 1145 durch Zisterzienser-Mönche, ist von dem Kloster noch die Kirche, der Klostergarten und die Teichlandschaft erhalten geblieben. Der Klostergarten wurde auf Grundlage alter Beschreibungen rekonstruiert und wird von Ehrenamtlichen sorgsam gepflegt. Die Kirche wurde von 1216 bis 1275 erbaut und ist eine frühgotische dreischiffige Pfeilerbasilika. Sie ist eine der ältesten gotischen Bauwerke in Deutschland. Die Teiche wurden bereits von den Mönchen angelegt und dienten der Fischzucht. Ein kleiner Spaziergang, entlang der Teiche, führte Alle zum Mittagessen. Ausgeruht und gestärkt wurden die LandFrauen am nächsten Ziel, dem Kaiserdom in Königslutter, von den Gästeführern in Empfang genommen. Das bestehende Stift wurde 1135 von Kaiser Lothar in ein Benediktinerkloster umgewandelt und der Grundstein für die Kirche gelegt. Zwei Jahre später verstarb der Kaiser und wurde in der noch unvollendeten Kirche beigesetzt. Ein Rundgang durch den Dom endete in einem Kreuzgang der als einer der schönsten in Norddeutschland gilt. Nur einige Schritte vom Portal der Kirche entfernt befindet sich das Museum für mechanische Musikinstrumente Das Museum beinhaltet 242 Objekte die alle noch spielbar sind. Die Sammlung, von der Spieluhr bis zum Reproduktionsflügel, wurden von den LandFrauen bestaunt. Mit vielen neuen Eindrücken und Wissenswertem wurde die Heimreise angetreten.