Menschenrettung im Abenteuerland

Die Feuerwehr Bissendorf übte im Abenteuerland Mellendorf.

AGT-Gruppe übt effektive Maßnahmen mit neuer Technik

Feuerwehr Bissendorf-Scherenbostel. Die Atemschutzgruppe der Stützpunktfeuerwehr nutzt jede Gelegenheit um realistische Ausbildung zu betreiben. So wurde am Mittwoch Abend im Freizeitpark Abenteuerland in Mellendorf die dortige Spasslandschaft für Kinder zu Ausbildungszwecken genutzt.
Insgesamt 20 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr begrüßte Gruppenführer Dirk Thelow und sein Stellvertreter Rainer Krienke am Feuerwehrhaus in Bissendorf. Nach einführenden Worten wurde nach Mellendorf gefahren, um dort im „Freizeitpark Abenteuerland“ mit den Atemschutzgeräten realistisch zu üben. Hauptaufgabe für die eingesetzten Trupps im Abenteuerland bestand darin, eine versteckte Puppe in dem riesigen Klettergerüst schnellstmöglich zu finden und aus dem Gerüst zu transportieren - und somit zu retten. In Vorbereitung auf den zukünftigen Besuch des Brandhauses in Faßberg im Jahr 2012, sollten die Bissendorfer AGT-Träger in die Lage versetzt werden, sich unter beengten Verhältnissen zu bewegen und die Kommunikation untereinander zu verbessern. Während die AGT-Träger die Atemschutzflaschen und Gelegenheit der Übung nutzten, wurde den weiteren Kräften neue Ausrüstungsgegenstände erklärt. Die von der Gemeinde Wedemark angeschaffte Atemschutznotfalltasche und die Wärmebildkamera (WBK) wurde allen AGT Trägern in einer Stationsausbildung vermittelt, um im Einsatzfall optimale Nutzung der Einsatzmittel zu gewährleisten. Die vier eingesetzten Atemschutztrupps kämpften sich derweil durch enge Bereiche des Klettergerüstes, unterstützten sich gegenseitig im Tunnel und mussten unter Belastung die Ruhe bewahren. Nach Ausgang aus dem „Gefahrenbereich Klettergerüst“ konnten alle eingesetzten Kräfte an einer Technikstation die AGT Geräte wieder einsatzbereit machen. AGT Technikwart Werner Siebrecht organisierte die Technikwartung der Atemschutzgeräte und unterstützte die Kameraden/innen beim abrüsten. Nach zwei Stunden intensiver und anstrengender Ausbildung im Klettergerüst waren die Einsatzkräfte durchschwitzt der Meinung, diesen ernstgemeinten „Spassdienst“ gerne wiederholen zu wollen. Der Ausbildungscharakter und das Teamgefühl kamen bei der Ausbildung nicht zu kurz und mit dem Dank an den Eigentümer endete der Dienst im Abenteuerland Mellendorf.