Neue Familien schnuppern Pony-Luft

Das neue Vorstandsteam: (v. l.) Iris Vorwallner, Anne Röpert-Kütemeier, Julia Runge und Heike Runge.

Brelinger Ponykinder starten mit neuem Vorstand ins Jahr 2013

Brelinger Ponykinder. In entspannter Atmosphäre und bester Stimmung fand kürzlich die Jahreshauptversammlung des Vereins „Brelinger Ponykinder“ in der Brelinger Mitte statt. Auf der Tagesordnung standen unter anderem der Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr 2012, die Wahl eines neuen Vorstandes sowie die Planung für das Jahr 2013. Nachdem im vergangenen Jahr einige altgediente Mitgliederfamilien aus dem Verein ausgeschieden waren und auch die Ponyherde alters- und krankheitsbedingt kleiner geworden war, wurde nach den Sommerferien eine längere Phase der Neuorientierung der verbliebenen Mitglieder notwendig. Den Auftakt dazu bildete eine Zukunftswerkstatt, in der sich die Gruppe in einem Tagesworkshop Gedanken zur Gestaltung der Zukunft des Vereins machte. Während dieser Arbeit wurde schnell deutlich, dass der Spaß am Reiten, am Umgang mit den Ponys und an den Aktivitäten in der Gemeinschaft Punkte sind, die auf jeden Fall erhalten bleiben und vorrangig gefördert werden sollen. In diesem Sinne wollen nun der neue Vorstand und die neuen Jugendsprecherinnen zusammen arbeiten. Auch die reiterliche Ausbildung der Kinder soll natürlich weiter gefördert werden, die im Rahmen von Ferienreitkursen das kleine und große beziehungsweise kombinierte Hufeisen erwerben können. Ebenso die beiden Highlights des Jahres – der Wanderritt zu Beginn der Sommerferien und die Teilnahme am Showprogramm der Pferd & Jagd – sind wieder feste Bestandteile der Planung für das Jahr 2013. Die beliebten Reiterstaffelspiele Mounted Games wollen die Ponykinder ebenfalls weiter trainieren und auch an Turnieren teilnehmen – ohne in dieser Saison jedoch das Championat anzustreben. Aktuell freuen sich die Vereinsfamilien auf neue Mitglieder in ihren Reihen. Insgesamt „schnuppern“ zur Zeit vier Familien drei Monate lang Ponykinder-Luft, bevor die Entscheidung für oder gegen eine endgültige Aufnahme in den Verein fällt. In dieser Zeit können einerseits die potentiellen neuen Mitglieder unverbindlich prüfen, ob sie den finanziellen und zeitlichen Aufwand leisten können und wollen und ob sie sich in der Gemeinschaft gut aufgehoben fühlen. Andererseits wird auch auf Vereinsseite darauf geachtet, dass „die Chemie stimmt“, denn die gemeinsame Ponyhaltung und viele Gemeinschaftsaktionen erfordern eine enge Zusammenarbeit von Eltern und Kindern, in der sich alle aufeinander verlassen können. „Schließlich soll die ganze Sache allen Beteiligten vor allem Spaß machen“, sind sich die Vereinsfamilien einig, „da muss auch die menschliche Ebene grundsätzlich stimmen.“