Ortsgruppe erkundete Höxter

Den DRK-Mitgliedern gefiel es in Höxter in der Schenke sehr gut.

Busfahrt des DRK ins Weserbergland

DRK-Ortsgruppe Abbensen/Negenborn/Duden-Rodenbostel. Mitte September unternahm die Ortsgruppe des DRK Abbensen/Negenborn/Duden-/Rodenbostel eine Busfahrt ins Weserbergland. Früh um 8.30 Uhr ging es los. Das Wetter hätte besser sein können, es war sehr windig und dicke Wolken hingen am Himmel. Aber wir hatten alle gute Laune mitgebracht, das war die beste Voraussetzung, einen schönen Tag zu erleben. Unser netter Busfahrer vom Unternehmen Block fuhr uns zuerst nach Höxter zum Schloss Corvey, das bis Ende des 18. Jahrhunderts eine Benediktiner-Abtei war. Durch eine interessante – allerdings etwas langatmige – Schlossführung mit Besichtigung des Kaisersaales, der Fürstlichen Bibliothek, in der Hoffmann von Fallersleben die letzten Jahre seines Lebens als Bibliothekar tätig war, und der Barock-Kirche, wurde an diesem Vormittag viel für unsere Bildung getan. Der inzwischen eingesetzte Nieselregen störte uns nicht weiter, da wir vom Schloss aus zum Mittagessen nach Höxter-Ovenhausen zur „Schenken-Küche“ gefahren wurden. Das ist ein uriges, rustikales Restaurant. Hier verspricht der Wirt „Essen wie vor 100 Jahren“. Und er hatte nicht zuviel versprochen, das Essen war köstlich, alle Mitreisenden waren sehr zufrieden. Nach dem Essen hatte der junge Wirt etwas besonderes für uns. Er bat um rege Beteiligung bei einem Bauerntanz, der die üppige Mahlzeit besser „verteilen“ sollte. Es fand sich auch gleich eine Tanzgruppe zusammen, alle Frauen wurden eingekleidet mit Kleidern, Schürzen und Hauben sowie holländischen Holzschuhen. Das war ein Gaudi, auch der Wirt hatte sich verkleidet. Der meinte dann, dass erst einmal alle, die eine Schürze umhaben, in die Küche müssten zum Abwaschen. Eine Frau aus der Tanzgruppe nahm das wörtlich und ging tatsächlich in Richtung Küche. Sie war nicht aufzuhalten, musste zurück geholt werden, der Wirt hat sich darüber sehr amüsiert, er meinte, so etwas wäre bisher noch nie vorgekommen. Wir haben alle lauthals lachen müssen. Nach einer kurzen Anleitung ging der Tanz op de Deel dann mit Musik so richtig los. Die Stimmung war unbeschreiblich, alle lachten und klatschten im Takt mit. So etwas hatte noch niemand aus unserer Reisegruppe erlebt. Man kann dieses Restaurant nur wärmstens weiterempfehlen. Nach einem herzlichen Abschied fuhren wir nach Bodenwerder zum Kaffeetrinken im Café „Rosengarten“. Danach hatten wir bis zur Heimfahrt ca. 40 Minuten Zeit, um uns die Beine zu vertreten. Manche schlenderten durch Bodenwerder, der Geburtsstadt Münchhausens, andere an der Weser entlang. Der Himmel sah mittlerweile bedrohlich aus. Kaum saßen wir wieder alle im Bus, um die Rückfahrt anzutreten, begann es zu regnen. Einige Kilometer weiter wurde daraus ein richtiges Unwetter, wir waren alle froh, im Trockenen zu sitzen. Gegen 18.30 Uhr waren wir wieder wohlbehalten zu Hause angekommen. Dieser Ausflug ins Weserbergland hat allen gut gefallen. Unser Dank gebührt unserer Vorsitzenden Inge Winnat, die diese erlebnisreiche Busfahrt für uns ausgesucht hat.