RVC Wedemark in der Corona-Krise

Franzi und Lisbeth bewegen die Voltigierpferde "Dancer" und "Andi". Foto: I. Berthold

Ende ist nicht absehbar: Einzelunterricht für über 100 Voltigierer

Resse. Seit Mitte November stehen die Zeiger im RVC Wedemark alles andere als auf Stillstand. In Corona konformen Einzelsequenzen für die gut 100 Voltigierer, führen die Trainer Larissa Bleidistel, Annekathrin Jänich, Sophie Mau und Iris Berthold den Unterricht durch. Außerdem steht „Zoom-Training“ auf dem Programm, Basteleinheiten per Whatsapp und jetzt Anfang Februar gab es eine digitale Zeitung für alle Mitglieder, die „Hufeisenpost!“ .
„Die Eltern sind sehr froh, dass den Kindern ein kleines Stückchen Normalität in dieser verrückten Zeit geboten wird“, beschreibt Iris Berthold das Engagement der RVC Trainer. „Für uns ist das zeitlich ein immenser Aufwand – haben wir sonst elf Gruppen im Trainingsbetrieb, sind es jetzt 100 Kinder in Einzeleinheiten. Die Nachwuchsvoltis haben 15 Minuten, die Turniergruppen-Voltigierer jeweils 30 Minuten.“ An manchen Tagen bringt das Angebot sogar die hartgesottenen Voltigiertrainer ein wenig an ihre Grenzen, vor allem wenn die Temperaturen in den deutlichen Minusbereich sinken, denn auch die 13 Pferde des Vereins müssen versorgt und bewegt werden. „Und ein bisschen sinkt auch mit jeder weiteren Lockdown-Verlängerung die Motivation, da müssen wir uns gegenseitig im Trainerteam ganz schön unterstützen, damit wir weiterhin so guter Dinge bleiben, um für die Sportler unserer Abteilung da zu sein“, beschreibt Larissa Bleidistel die Situation in den letzten Wochen. Was bleibe sei die Hoffnung auf Ende Februar oder Ende März oder?