SPD-AG 60 plus Wedemark besichtigt Kirsch Pharma in Bissendorf

Die Mitglieder der SPD-AG 60 plus bei der Firmenbesichtigung in Bissendorf.
SPD-AG 60 plus. Die SPD-AG 60 plus Wedemark besichtigte kürzlich Kirsch Pharma in Bissendorf. Bald wird die Arbeit dieses neuen Werkes von Kirsch Pharma, dessen Stammsitz in Salzgitter liegt, aufgenommen. Die Betriebsgenehmigung der Gewerbeaufsicht Hannover wird in Kürze erwartet. Angesichts der extrem hohen Anforderungen, die an die Sicherheit eines Medikamentenherstellers gestellt werden, ist eine genaue Prüfung im Vorfeld sowohl für die Konsumenten als auch für die Anwohner zu begrüßen. Das Gebäude ist erst teilweise eingerichtet und hat noch räumliche Reserven, die entsprechend kommender Erfordernisse ausgestattet werden können. Vorhanden sind beispielsweise Reinräume, die von den Mitarbeitern nur nach einer Dusche und in spezieller Kleidung durch eine Schleuse betreten werden dürfen. Überdruck in diesen Räumen sorgt dafür, dass keine Verunreinigungen eindringen können. Und bei der Warenanlieferung gibt es eine Besonderheit: Alle Rohstoffe und Verpackungsmaterialien, die auf den üblichen Holzpaletten ankommen, werden mittels eines Palettenwenders auf spezielle Kunststoffpaletten umgesetzt. Somit wird vermieden, dass Schmutz und Keime an den Paletten eingeschleppt werden können. Vorbildlich sind Aufenthalts- und Sanitärräume für die Fahrer, die hier anliefern.
Kirsch Pharma fertigt in Eigenregie zum Beispiel ORS, eine orale Rehydrationslösung, die in Katastrophenfällen wie jüngst in Mosambik den Menschen bei Diarrhoe hilft. Als Dienstleister für andere Pharmahersteller werden deren Medikamente – nach genauester Qualitätskontrolle im Wareneingang – genau dosiert abgepackt. Hierbei kommt unter anderem eine Schweizer Maschine zum Einsatz, die in sechs Bahnen jeweils separat wiegt und verpackt. Den Besuchern rauchten im Anschluss an die Führung die Köpfe von all den Informationen, die sie erhielten. Dem jungen Werk wünschten sie viel Erfolg.