Tagesfahrt der LandFrauen

Die Wedemärker LandFrauen mit der Gästeführerin in Festtagstracht.

In Stade in die 1.000-jährige Geschichte eingetaucht

LandFrauen Wedemark. Die diesjährige Tagesfahrt führte die Wedemärker LandFrauen in die Hansestadt Stade. Fachwerk, Wasser und eine mehr als 1.000-jährige Geschichte prägen das Städtchen Stade zwischen Cuxhaven und Hamburg am Rande des Alten Landes. In Stade wurden die Wedemärker LandFrauen von zwei in Trachten gekleidete Gästeführerinnen begrüßt. Die eine Gästeführerin trug die Alltagstracht. Dazu gehört eine ärmellose Weste über einer schlichten weißen Bluse mit Spitzenstehkragen und weiten Ärmeln sowie ein schlichter Rock unter einer weiten blauen Schürze. Die Festtagstracht setzt sich zusammen aus einem weiten roten Rock, einer Samt- oder Seidenbrokatjacke sowie einer hübschen Haube und edlem Silberschmuck. Die dazugehörige weiße Schürze ist aus Spitze und Stickereien gefertigt. Beim Stadtrundgang konnten die Frauen aus der Wedemark die schmucken Gebäude aus verschiedenen Epochen bewundern. Diese schönen Bauten säumen die Straßen und Plätze. In der sanierten Altstadt ist die Historie auf Schritt und Tritt präsent. Stade erlebte eine sehr wechselhafte Geschichte. Da Stade nach dem großen Brand von 1659 größtenteils neu aufgebaut wurde, gibt es besonders viele Häuser und Kunstgegenstände aus dem Barock. Der Stadtrundgang führte an dem Denkmal der ehemaligen armen Fischverkäuferin Margarethe Flint vorbei, die durch ihren Fischstand, bestehend aus einem Handwagen mit Zinkwanne, Berühmtheit erlangte. Nach der Stadtbesichtigung genossen die Frauen ein leckeres Mittagessen im historischen Ratskeller des Rathauses. Bevor es in die Wedemark zurückging, stand sehr viel Zeit für einen ausgiebigen Einkaufsbummel zur Verfügung.