Vortrag bei den LandFrauen

Christoph Walther während seines Vortrages beim LandFrauenverein Wedemark.

Teilnehmer erfuhren Wissenswertes zu Integration und Inklusion

LandFrauen Wedemark. Christoph Walther aus Ronnenberg war nach Wennebostel gekommen, um über das Thema Integration und Inklusion im LandFrauenverein Wedemark zu referieren. Christoph Walther war Schulleiter an der IGS Linden und hat an dieser Schule die Integration und Inklusion so weit gefördert, dass die Schule eine Auszeichnung bekam. Die Behindertenrechtskonvention sagt aus, dass die Menschenrechte für alle Menschen da ist. Niemand darf wegen seines Geschlechts, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens benachteiligt werden. Grundrechte sind für alle zu gewährleisten. Schwache sind gegen Übergriffe durch Starke zu schützen. Diskriminierung von Einzelnen oder Minderheiten sind zu verhindern. Teilhabe und Mitwirkung am öffentlichen Leben ist für alle zu ermöglichen. Die große Gefahr heute ist die Angst vor dem Fremden. Wir alle sollen menschenfreundlicher werden. Es ist eine politische Frage, wie gehen wir mit Menschen mit Behinderungen um. Die öffentlichen Schulen ermöglichen allen Schülern einen barrierefreien und gleichberechigten Zugang und sind damit inklusiv. Welche Schulformen von den Kindern besucht werden, entscheiden die Erziehungsberechtigten. Die inklusive Herausforderung provoziert heftige Reaktionen. Die Schulleiter haben das Recht, die einzustellenden Lehrer selber auszusuchen. Die Lehrerausbildung ist noch nicht umgestellt. Die Politik muss klare bildungspolitische Vorgaben liefern und die Neuausbildung der Lehrerbildung. Inklusion kann nur so weit umgesetzt werden, wie der Wille dazu in der Bevölkerung vorhanden ist.