Waldwanderung mit Vogelbeobachtung

Hegeringleiter Folke Hein (l.) mit den Kindern bei der wohl verdienten Stärkung in der Pause.

Gemeinsame Ferienpassaktion von Frauenunion und Hegering Wedemark

Wedemark. Frauenunion und Hegering Wedemark hatten gemeinsam zum siebten Mal in Folge zur Ferienpassaktion eingeladen. Alle 37 angemeldeten Kinder kamen zum Treffpunkt zwischen Mellendorf und Brelingen. Von dort startete die Wanderung durch das Waldgebiet Richtung Brelinger Kiesteiche, wo unter anderem Kormorane, Haubentaucher und Graureiher beobachtet werden konnten.
Zuvor konnten Waldameisen, Lauf- und Blattkäfer, Bienen, Hummeln und vieles mehr an mehreren Stellen beobachtet werden. Heimische Bäume, Sträucher, Kräuter und Gräser waren zahlreich zu bestimmen.
Die weitere Wanderung Richtung Hellendorf führte weitestgehend durch landwirtschaftlich genutzte Flächen mit bereits abgeernteter Wintergerste und Raps und neu eingesäten Feldern. An diesem Streckenabschnitt können sehr gut die Auswirkungen der letzten Eiszeit mit der Endmoränenlandschaft des Brelinger Berges mit der südlich davor gelagerten Landschaft erklärt werden. An einer solitär stehenden Eiche wurde die Ausprägung der Krone und die des Wurzelwerkes gegenüber gedrängt im Bestand aufwachsenden Bäumen erklärt.
Mit fortschreitender Wanderung wuchs bei den Kindern der Wunsch, möglichst schnell in Hellendorf bei Pflüger`s Forellenhof anzukommen. Wie in den Vorjahren hatten die Damen der Frauenunion Gegrilltes und selber vorbereitete Salate mit Obst und Gemüse, Klößen, Brot und Getränken reichlich vorgehalten. Wurde bei der Wanderung nicht immer der Geschmack eines jeden getroffen, waren hier alle begeistert. Die Mengen, die dort in aller Ruhe von den Kindern gegessen wurden, belegten, dass die Frauenunion bei ihren umfangreichen Vorbereitungen den Geschmack aller getroffen hat. Der Dank der Kinder drückte dieses aus.
Nach einigen Spielen holten die JägerInnen die Kinder zum
Abendansitz ab. Die meisten Kinder beobachteten vom Hochsitz alleine, wenige zu zweit, mit einem Jäger das Wild. Einige haben reichlich Wildanblick, wenige gingen leider leer aus. Der vorherrschende Nordwestwind zwang leider die Jäger, die den Kindern möglichst viel Wild zeigen wollten, zu Umplanungen. Nach der Rückkehr spiegelte sich in den Gesichtern der Kinder viel Begeisterung über das Gesehene und das von den Jägern über Wild und Natur erfahrene. Rehwild, Hasen, Kaninchen, Füchse und viele Vogelarten konnten beobachtet werden.
Insgesamt waren für die 37 Kinder in der Altersspanne sechs bis elf Jahre etwa die gleiche Anzahl an Ehrenamtlichen im Einsatz. Diese Veranstaltung wird wegen des bestehenden Interesses im nächsten Jahr wiederholt.